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Vikings staffel 5 teil 1

Vikings Staffel 5 Teil 1 Erinnerungs-Service per E-Mail

Alte Konflikte, neue Allianzen und der ewige Kampf um die Herrschaft über ganz Europa erreichen in der 5. Staffel der actiongeladenen Wikinger-Saga bisher. Und das obwohl bald der zweite Teil der Staffel 5 erscheint. Es ist doch ein Amazon exklusive Titel. Die Serie Vikings lässt aber leider in Staffel fünf deutlich nach. Liste der Vikings-Episoden der fünften Staffel. Der Fischerkönig (The Departed, Part 1). Staffel 5 Episode 1 (Vikings 5x01). Zwischen den Söhnen von Ragnar. Original-Alternativtitel: The Fisher King. Staffel 5, Folge 1. Zwischen den Söhnen von Ragnar Lodbrok entstehen während der bedrohlichen Anwesenheit der. Filme online kaufen: Vikings - Staffel 5, Teil 1 DVD bei forrestfruits.se günstig bestellen. Bei uns finden Sie auch viele weitere Filme auf DVD - jetzt stöbern!

vikings staffel 5 teil 1

Liste der Vikings-Episoden der fünften Staffel. Der Fischerkönig (The Departed, Part 1). Staffel 5 Episode 1 (Vikings 5x01). Zwischen den Söhnen von Ragnar. Filme online kaufen: Vikings - Staffel 5, Teil 1 DVD bei forrestfruits.se günstig bestellen. Bei uns finden Sie auch viele weitere Filme auf DVD - jetzt stöbern! Original-Alternativtitel: The Fisher King. Staffel 5, Folge 1. Zwischen den Söhnen von Ragnar Lodbrok entstehen während der bedrohlichen Anwesenheit der. Hier wurde viel Pulver, wenn auch in einem Feuerwerk, verschossen. Zum More info springen. Die dritte Schlacht um Kattegat steht vor der Tür. Hier erwarte ich mehr Https://forrestfruits.se/3d-filme-stream-kinox/starship-rising.php in den nächsten Folgen, gerade was z. Vikings will clash with Saxons on the battlefield haase adam sucht eva a key figure lost in the https://forrestfruits.se/gratis-stream-filme/u-turn-film.php. Trotz der Berechenbarkeit schleichen sich einige Logiklücken in die Geschichte. Gerade die Debatte um die Nachfolge des Königs ist stark inszeniert und bewegt die Geschichte in England weiter nach vorne, https://forrestfruits.se/filme-stream-kinox/das-magische-kochbuch-staffel-1.php in den letzten Folgen schon beinahe link wurde. Björn ist sowieso unverwundbar und Ivar hat appleseed Plot-Armor.

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It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website. Zum Inhalt springen.

In York, Bjorn makes a strategic deal. Wessex is once again threatened by a Viking force with concern of who will lead the Saxon army to defend the Realm.

An unexpected turn amongst the settlers leaves Floki powerless. Ivar is treated to a surprise, Hvitserk is severely tested and Floki makes an amazing discovery.

Ubbe is forced into hand-to-hand combat. Floki reaches new depths and is met by a shocking sight. Bjorn sets off for Scandinavia with an old rival.

A new battle for Kattegat is on and only the gods know who will emerge victorious. In this one-hour recap special, Ivar the Boneless summons the Seer to tell him about his greatest enemy, Lagertha.

The Seer takes us through Lagertha's epic story in the previous 4 seasons, telling everything there is to know about the formidable warrior, fearless leader, and legendary shieldmaiden.

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The Last Kingdom, Season 4. Vielleicht schaue er ja später bei der Siegeszeremonie vorbei. Glückwunsch an die Drehbuchautoren, so zerstört man einen potentiellen Überraschungsauftritt im Voraus.

Hoffentlich gibt es noch einen anderen Weg, wie Rollo seine glorreiche Rückkehr feiern könnte — falls er denn überhaupt noch zurückkehrt.

Schon beinahe lächerlich ist das ultra-spontane Ableben von König Aethelwulf. Er wird von einer Biene gestochen, reagiert allergisch und stirbt.

Das kann man schon machen, nicht jeder Charakter braucht einen bedeutungsvollen Tod — doch die Ausführung war so generisch und antiklimatisch, dass es dafür keine Entschuldigung gibt.

Minuten vor seinem tödlichen Bienenstich hält Aethelwulf natürlich noch eine charismatische Rede, die vollkommen Fehl am Platz wirkt und nicht mehr sagt als "Ich bin bald tot, das ist mein letzter Auftritt!

Ganz zu schweigen davon, dass Aethelwulf als Charakter noch lange nicht ausgeschöpft war. Vielleicht kann man seinen Tod noch irgendwie rechtfertigen, indem man seine Todesumstände mit einem Twist auflöst: Könnte es sein, dass der König von Judith vergiftet wurde, um ihren Sohn Alfred so schnell wie möglich herrschen zu lassen?

Ich glaube nicht, dass es so kommen wird, aber es würde Aethelwulfs Tod mehr Gewicht geben. Doch nicht alles war mies. Gerade die Debatte um die Nachfolge des Königs ist stark inszeniert und bewegt die Geschichte in England weiter nach vorne, die in den letzten Folgen schon beinahe pausiert wurde.

Auch die Unruhen auf Island sind weiterhin spannend. Atmosphärische Musik und hypnotische Bilder von blutgetränkten Ritualen lassen wenigstens in den letzten fünf Minuten alte Vikings -Qualitäten auflodern.

Leider ist die vorletzte Folge der ersten Staffelhälfte eine kleine Enttäuschung. Zwar sind die üblichen Vikings -Qualitäten immer noch erhalten, doch das Drehbuch erlaubt sich zu viele Schwächen.

Hoffen wir also, dass Vikings nach der insgesamt starken Staffel nicht plötzlich im Schlamm stecken bleibt. Wird es das letzte Gespräch zwischen Harald und Astrid sein?

Die letzte Folge hat meine Erwartungen auf das Minimum zurückgesetzt. Die erfreuliche Nachricht: Momente und Visionen ist nicht schlecht.

Noch erfreulicher: Momente und Vision ist, vollkommen unerwartet, die wahrscheinlich beste Folge der Serie.

Schon in den ersten Sekunden lässt Regisseur Daniel Grou einen wissen, dass er aus diesem Finale etwas Besonderes machen möchte.

Erste blitzartige Eindrücke der bevorstehenden Schlacht mischen sich der unglaublich kühlen Atmosphäre bei, die innerhalb von zwei Minuten mühelos heraufbeschworen wurde.

Bevor es losgehen kann, ist es schon längst losgegangen. Zum Glück hatten die Drehbuchautoren offensichtlich dieselbe Sorge.

Zwar bekommen wir ein Rückspiel, doch die Inszenierung lenkt den Fokus auf eine ganz andere Sichtweise. Die Charaktere stehen im Mittelpunkt.

Die Folge verweigert Linearität. Das Geschehen springt selbstbewusst zwischen vor und nach der Schlacht und verbindet somit den physischen und psychischen Kampf der einzelnen Hauptcharaktere.

Denn die nicht-lineare Erzählung ist nicht nur erfrischend anders, sie wirkt auch unglaublich kompakt und effektiv. Die 45 Minuten lange Folge ist ein einziges Momentum, ein konstant dramatisches Crescendo, das niemals an Fahrt verliert.

Lineares Storytelling kann diese Intensität nicht tragen — denn eine lineare Geschichte braucht eine Einführung, einen Mittelteil und ein Ende.

Wie man diese Dreiakt-Struktur umgeht und ein durchgehend fesselndes Geschehen erschafft, hat letztens erst Christopher Nolan mit Dunkirk bewiesen.

Alle Drehbuchschwächen der letzten Folgen sind vergessen. Die Folge liefert grandiose Momente im Minutentakt. Hvitserks Treffen mit Ubbe inmitten der Schlacht wirkt umso tragischer, da Sekunden zuvor ein sauber geschriebener Dialog mit Ivar seine Reue aufdeckt, die Seiten gewechselt zu haben.

Ein absoluter Gänsehaut-Moment! Weniger wohlwollend endet das Aufeinandertreffen von Harald und Halfdan.

Während Halfdan sich beinahe wehrlos seinem Tod hingibt, sehen wir surreale Rückblenden aus der Wüste Sahara. Halfdan rinnt der Sand aus den Fingern — eine vielschichtige Metapher, die gleichzeitig Halfdans Wunsch nach Leben und Abenteuer, und gleichzeitig sein unentrinnbares Schicksal symbolisiert.

So viel Tiefe hätte ich Vikings ehrlich gesagt gar nicht zugetraut. Das Entsetzen der Schlacht so derbe Bilder sind selbst für Vikings heftig wird mit Stille und surrealen Visionen vermischt.

Wir bekommen nicht nur grandiose Actionszenen, die sogar dem legendären Battle of the Bastards aus Game of Thrones das Wasser reichen können, sondern auch hypnotisierende und pulsierende Sequenzen, die einen in Hypnose versetzen.

Lagerthas Mord an Astrid, der das komplette Geschehen der Schlacht ausblendet, oder Ivars Halluzination von kämpfenden Skellet-Kriegern, die sich um Lagertha tummeln, sind schon beinahe impressionistisch.

Wir lernen die subjektiven Eindrücke der einzelnen Charaktere kennen, die mit unglaublicher Hingabe inszeniert wurden.

Hier stimmt jede Aufnahme, jede Kamerafahrt und jeder Computereffekt. Die grandiosen Momente beschränken sich nicht nur auf die Schlacht, die natürlich von Ivar und Co.

Margrethes wachsender Wahnsinn stellt einem die Nackenhaare auf. Auch Flokis weiser Monolog zu Eywind über die Sinnlosigkeit von Rache hervorragend zusammengeschnitten mit Ivars Blutrausch auf dem Schlachtfeld , der sich letztendlich als nutzlos erweist, ist ein weiteres Highlight.

Die geisterhafte Aufnahme von Kjetills ermordeten Sohn in der Quelle gehört zu den kleinen Momenten, die diese Folge so wahnsinnig gut machen.

Kommen wir zum Schluss. Dazu stehe ich immer noch. So genial die letzte Aufnahme vom stolzen Rollo auch ist, sie wäre besser und überraschender gewesen, wenn man seine Rückkehr nicht auf so lahme Weise angekündigt hätte.

Für die Folge allein war es das Sahnehäubchen. Dieses Midseason-Finale ist nicht das, was man erwartet hätte.

Einigen wird der experimentelle Zugang überhaupt nicht gefallen. Doch alle anderen können Momente und Visionen als ein kleines Kunstwerk feiern, das Vikings nicht nur vor der Stagnation bewahrt, sondern auf ein vollkommen neues Level hievt.

Die Drehbuchschwächen der letzten Episoden wurden mit einem kongenialen, dynamischen und nicht-linearen Skript wieder wett gemacht, dass vor Emotionen nur so strotzt.

Die bekamen wir, und dazu noch viel mehr. Beinahe sprachlos. Die Lust auf die kommenden zehn Folgen ist verdammt noch mal wieder da! Mit Rollos Rückkehr gewinnt die zweite Staffelhälfte einen besonders vielversprechenden Charakter.

Floki lässt die Siedler über sein Schicksal abstimmen. Björn, Lagertha und Ubbe verlassen ihre Heimat und segeln erneut nach England.

Der Auftakt der zweiten Staffelhälfte stellt die Balance wieder her. Während sich die letzten Folgen in immer mehr Subplots und exotischen Settings ausbreiteten, fühlt sich Land der Steine wie eine Rückbesinnung an.

Die Loyalitäten sind klar, die Story überschaubar und Rollo ist zurück. Und Rollo regelt. Rollo, mit seinem westfränkischen Heer im Rücken, scheint dafür der richtige Mann zu sein.

Im ersten Dialog mit Ivar stellt der alte Vikings -Hase gleich klar, wer hier am längeren Hebel sitzt. Das macht die Präsenz von Ivar schon um einiges erträglicher und die Story dynamischer.

Genau so eine Figur hat der aktuellen Spielaufstellung gefehlt. Umso bemitleidenswerter schlägt sich Rollo im direkten Gespräch mit Lagertha.

Das macht Rollo im Handumdrehen zum interessantesten und konfliktreichsten Charakter der fünften Staffel.

Hat er Lagerthas Standort wirklich an Ivar verraten oder war die Aktion abgesprochen, um Ivar zu demütigen? Gut gemacht, liebe Drehbuchautoren, so führt man stilvoll einen lang verschollenen Charakter wieder ein.

Ob Rollo nun wirklich Björns Vater ist oder nicht, werden wir ohne einen Vaterschaftstest nie erfahren — und solange uns die Wikinger keine ausgereifte Medizintechnik verschwiegen haben, werden wir Björns leiblichen Vater nicht bestimmen können.

Dadurch gewinnt der grob geschnitzte Björn mindestens eine Ebene an Charaktertiefe. Hier frage ich mich, ob seine Anbiederung an Travis Fimmels Performance in die Story verankert ist, oder ob sich die Serienmacher einfach einen Ragnar-Ersatz wünschen.

Es würde ja Sinn machen, dass Björn gerade jetzt Parallelen zu Ragnar entwickelt, doch der Spleen von Darsteller Alexander Ludwig driftet beinahe ab ins Overacting und passt nicht zu seiner hünenhaften Erscheinung.

Auch wenn sich der Charakter in einer Existenzkrise befindet, sollte der Schauspieler Ludwig in Zukunft genau wissen, in welche Rolle er schlüpfen will.

Umso unauffälliger präsentiert sich dieses Mal Floki, der die Siedler über sein Schicksal entscheiden lässt. Ob Floki weiser oder tatsächlich verrückter wird, erkunden wir hoffentlich in den nächsten Episoden.

Wer ebenfalls etwas am Rad drehen könnte, ist der verrückte Ivar selbst. Wirkt seine wunderschöne Liebe-auf-den-ersten-Blick namens Freydis nicht wie eine imaginäre Freundin?

Ihre geisterhafte und unwirkliche Erscheinung könnte auch Ivars Fantasie entstammen — eine personifizierte Manifestation seiner Sehnsucht nach Liebe und Zärtlichkeit.

Inwieweit wir mit dieser spannenden Theorie richtig liegen wir würden es hoffen! Vikings nimmt den Mund nicht zu voll und konzentriert sich wieder auf die wesentlichen Konflikte der Serie.

Unnötige Nebenstränge werden abgesägt. Stattdessen bekommt Rückkehrer Rollo seine verdiente Screentime. Noch lässt sich Rollo keiner Partei zuordnen und genau das macht seine Figur so spannend.

Zwischen all der harten Fronten könnte er ein fluktuierendes Bindeglied werden, das der Handlung noch mehr Dynamik verleiht.

Tja, so viel kann die Wiedereinführung eines Charakters bewegen — hoffentlich bleibt uns Rollo noch lange erhalten!

Prinzessin Aelswith scheint an Alfred kein besonderes Interesse zu haben — umgekehrt aber auch nicht. Vikings gehört zwar zu den epischsten Namen der aktuellen Serienlandschaft, doch leidet sie immer noch an vollkommen willkürlichen Qualitätsschwankungen.

Weshalb diese Folge mit einer Handvoll neuer Probleme kämpft, erkläre ich in meiner Episodenkritik. Das erste Mal seit fünf Staffeln zweifelt der Fanatiker an seiner Gabe, mit den Göttern sprechen zu können.

Wenn Floki sowohl bei den Siedlern als auch bei den Göttern in Missgunst fällt und sich noch nichtmal aus Selbstmitleid opfern darf, welcher Weg bleibt dann für ihn übrig?

Ich bin gespannt. Seine fokussierte und dennoch dezente Performance verleiht ihm, trotz Babyface, eine beachtliche Präsenz.

Besonders ersichtlich wird das in den Verhandlungen mit den Muskelbergen von Wikingern am Hofe von Winchester. Was in Winchester passiert, ist bestes Soap-Material.

Natürlich ist es wieder der Macker Björn, der mit nichts weiter als ultra-intensiven Blicken die angehende Königin ins Bett lockt.

Ach, und Jungfrau ist sie natürlich auch noch. Als ob das nicht Cringe-Fest genug wäre, übertrifft sich Jonathan Rhys Meyers mit seinem Overacting mal wieder selbst.

Doch selbst mit einem dezenten Schauspiel wären Heahmunds platte Drehbuchzeilen kaum ernst zu nehmen.

Normalerweise finden Charaktere Hintertürchen oder intelligente Schachzüge, um ihre Ziele zu erreichen.

Doch Heahmund geht einfach zu Bischof Cuthred und sticht ihn ab. Wenn er nach seinem Mord an einem Geistlichen noch ein "Amen" ausspricht, dann ist das bestes Material für einen Männerabend mit viel Bier.

Im Kontext der Serie ist diese Szene allerdings unglaublich naiv und unrealistisch. Heahmund ist mittlerweile eine Karikatur seiner selbst.

Zum Glück ist es gerade Ivar, der mit dieser Folge um einiges erträglicher geworden ist. Endlich hat Ivar eine Schwäche nein, seine Beine zählen schon lange nicht mehr und wir dürfen endlich so etwas wie Empathie mit ihm empfinden.

Seine blinde Liebe zu Freydis wird ihm zum Verhängnis. Dafür wissen wir jetzt umso besser, was die stille Schönheit im Schilde führt.

Wäre es nicht interessanter gewesen, nicht zu sehen, wie Freydis Ivar betrügt? Wir hätten auch Eins und Eins zusammenzählen können, um zu vermuten, dass Freydis keine magischen Kräfte besitzt, sondern stattdessen mit zeugungsfähigen Männern in die Kiste steigt.

Darüber hinaus ist ihr plötzliches und dennoch sehr lange hinfälliges Ableben fragwürdig. Nach einem starken Auftakt der zweiten Staffelhälfte ist die Fortsetzung Mord im Altar eine mittelschwere Enttäuschung.

Die Drehbuchschreiber verzichten auf jede Form der Subtilität und schicken ihre Charaktere in fragwürdige Situationen.

Heahmund handelt jenseits aller Vernunft. Immerhin können Floki und König Alfred ihre starken Momente beisteuern, um die Folge vor der Schlangengrube zu retten.

Es tut weh, doch Mord im Altar gehört zu den schwächsten und naivsten Folgen der Serie. Nach der enttäuschenden Folge letzte Woche, muss Vikings einiges wieder gut machen.

Wo Potential schlummert und wo sich die Probleme verstecken, erfahrt ihr in den Episodenkritik. Die Island-Odyssee tritt auf der Stelle.

Langsam muss mal etwas passieren. Es wird schon seit drei Folgen angeteasert, dass der Streit zwischen Eyvwind und Kietill zu eskalieren droht.

Zwar ist der scheinbar schlichtende Friedens-Toast das Ende der Fehde, doch viel mehr scheint er die Ruhe vor dem Sturm gewesen zu sein.

Obwohl der Konflikt auf Island stagniert, ist das Setting immer noch das authentischste und am wenigsten überzeichnete der Staffel.

Ganz anders sieht es um Ivar aus - dieser verwandelt sich immer mehr in eine Karikatur seiner selbst.

Nach seiner Terminator-Action aus der letzten Folge, bekommt der Bischof nun Dinge zu tun, die ein Bischof eben machen muss - Wikinger taufen, den König verheiraten… so Zeug eben.

Natürlich bringt das betitelte "Schwert Gottes" dennoch seine persönliche Intensität in die Zeremonien mitein.

Die Bettgeschichte ist derart erzwungen, unnötig und unerotisch, dass sich die Serienmacher eine Scheibe von zeitgenössischen Seifenopern abschneiden könnten.

Die wirklich interessanten Momente finden wir bei Björn und Ubbe. Wer erkennt die Ironie? Björn glaubt, er sei Ragnar ähnlicher als Ubbe, weil Ubbe seinem Glauben nicht treu bleibt.

Doch Ubbe wendet sich nur deshalb von den Göttern ab, weil Ragnar es anscheinend auch getan habe.

Wer ist nun mehr Ragnars-Sohn? Wenn es nach Jarl Olavoson geht, sind wir sowieso alle Söhne Ragnars.

Der neue Wikinger-Anführer wirkt weniger überdreht und launisch als die Ragnarssons, weswegen er der perfekte Bro für Harald sein könnte.

Mit Sicherheit ist es nicht Hvitserk, sonst würde er keine Kapuze tragen. Vielleicht ist es der Seher? Auch wenn es sich bei der Verschleierung um billige Zuschauer-Bindung handelt, will ich wissen wie es weitergeht.

Nach der enttäuschenden Folge ist Das Schwert Gottes wieder eine kleine Kurskorrektur. Stattdessen stellt sich Ivar wieder ins Rampenlicht.

Doch eigentlich warte ich ja auf die Rückkehr von Rollo. Björn und Lagertha werden immer weiter aufs Abstellgleis geschoben.

Nach dem frechen Cliffhanger der letzten Folge, wollen wir nun endlich wissen, wer das Gottesopfer von Ivar ist. Ob diese Folge helle oder dunkle Zeiten für die Serie verspricht, erfahrt ihr in der Kritik.

Es dauert nicht lange, bis die Identität des Opfers unter der Kapuze aufgelöst wird. Doch der Reveal ist enttäuschend.

Ivar will eine falsche Lagertha opfern? Dass selbst die Dorfbewohner das nicht ernst nehmen können, wird uns nicht vorenthalten. Viel störender ist die Tatsache, dass die Auflösung des Cliffhangers absolut billig ist und keine Konsequenz für die Handlung hat.

Das ist kein Opfer für die Götter, sondern ein Opfer für die Einschaltquoten. Und jetzt ist die Linie überschritten. Sein Rumgebrülle und seine irren Blicke haben nichts mehr mit starkem Schauspiel zu tun.

Und schon wieder gibt es ein Saufgelage im Palast von Kattegat und schon wieder legt sich ein betrunkener Hvitserk mit Ivar an, der sich daraufhin die Seele aus dem Leib schreit - vier Folgen, vier mal gesehen.

Warum gibt man Ivar nicht mehr subtilere Szenen, wie zum Beispiel sein Todesurteil über die verhafteten Rebellen?

In dieser Szene zeigt er sich leise, reserviert und deutlich gemeiner als sonst. Während die Geschichte um Kattegat immer billiger wird, steigt die Spannung auf Island endlich wieder an.

Thorunn wurde ermordet und bis auf eine mystische Vision von Floki, die stark an The Sixth Sense erinnert, gibt es keinen Hinweis darauf wer es war.

Die Szenen sind trostlos, einsam und gruselig - und dennoch stark genug, um vom lauten Zirkus in Kattegat abzulenken.

Frei von jeder Empathie verbannt er Eyvinds Familie endgültig von der Siedlergruppe. Doch dieses Mal tut Eyvind mir leid.

Ich glaube nicht, dass er etwas mit Thorunns Mord zu tun hatte. War es vielleicht sogar Floki selbst? Er wusste, wo Thorunns Grab liegt. Entweder haben wir einen neuen Seher, oder einen schizophrenen Mörder.

In früheren Staffeln schien der Seher nie wirklich in das Setting hinein zu passen. Verursacht Ivar die Apokalypse?

Damit ist die Theorie gar nicht mal so weit hergeholt. Weniger apokalyptisch geht es in Winchester zu: Alfred lässt sich die Haare schneiden und sieht jetzt aus wie ein Rotzbengel.

Doch seine Entscheidung scheint einen Grund zu haben. Alfred freundet sich nämlich immer mehr mit den Wikingern an, allen voran mit Ubbe.

Ist Staffel 5 momentan stark oder schwach? Das kommt darauf an, welchen Handlungsstrang man betrachtet. Alles ist dunkel ist unterm Strich eine solide Folge mit viel Licht und Schatten.

Je weiter Staffel 5 voranschreitet, desto deutlicher wird mir, was ich in Vikings sehen möchte und was nicht.

Jetzt lassen wir den 40 minütigen Höllenritt Revue passieren. Weshalb diese Episode eine der stärksten der ganzen Serie ist, erfahrt ihr in der Kritik.

Ivars Gottkomplex erreicht neue Dimensionen während auf der anderen Seite der Nordsee eine entscheidende Schlacht um Wessex ansteht.

Doch Harald und seine Anhänger geraten in einen Hinterhalt der Engländer…. Nehmen wir uns den Nachtisch vorweg und fangen gleich mit der Besprechung dieser atemberaubenden Schlacht an.

Dieser Twist wurde während der Folge elegant aufgebaut - lange war mir unklar, welche Rolle Ubbe in der Schlacht einnehmen wird. Ähnlich wie im Finale der ersten Staffelhälfte Momente und Visionen haben sich die Serienmacher nicht für eine lineare Erzählung der Schlacht entschieden, sondern für ein kunstvolles Verschachteln der Momente, um das grobe Gemetzel mit mehr Feingefühl einzufangen.

Alfreds Worte gehen unter die Haut, obwohl wir den genauen Kontext seiner Rede noch nicht kennen - vielleicht auch gerade deswegen. Die wunderbar apokalyptische Endzeitstimmung wird untermalt mit einem Soundtrack, der selbst Hans Zimmer eine Gänsehaut bereiten würde.

Obwohl der Hintergrund der Schlacht keineswegs so dramatisch ist wie jener der legendären Schlacht der Bastarde aus Game of Thrones , steht die rein technische Inszenierung diesem Vorbild in nichts nach.

Satte Panoramaaufnahmen des Schlachtenmeers und wuchtige, übersichtlich gefilmte Zweikämpfe wechseln sich ab, wodurch das immersive Erlebnis perfekt ist.

So packend habe ich das letztens erst in Netflixs Outlaw King gesehen, wenn auch historisch akkurater als die stilisierte Kriegsführung in Vikings.

Natürlich zeichnet sich diese Folge in erster Linie durch seine brachiale Schlachtsequenz aus. Doch spulen wir noch weiter zurück.

In Verbrannte Erde ist beinahe alles besser als in den letzten drei Episoden. In meinen Kritiken habe ich viel gemeckert - und auch wenn vergangene Fehler nicht ohne Spuren auskuriert werden können, bin ich bereit für eine kleine Versöhnung.

Die erste freundschaftliche Umarmung bekommt Bischof Heahmund. Das letzte Mal, bevor sein Charakter einen derart starken Tod geschenkt bekommt, den er eigentlich gar nicht verdient hätte.

Die zweite Umarmung bekommt Andersen als Ivar, der in dieser Episode mit viel mehr Klasse und Reife spielt als in seinen vorherigen Momenten.

Hvitserk schöpft nämlich Verdacht über Ivars Mord am Seher. Damit hat Ivar als Charakter endlich etwas zu verlieren - nämlich seine Gunst.

Ein umso schlimmerer Verdacht bestätigt sich im Köngishause von Winchester: Alfred erfährt von einer diesmal besonders taffen Judith, hervorragend gespielt von Jennie Jaques, dass sein Bruder Aethelred der Kopf der Verschwörung gegen ihn ist.

Die Szene ist leise und kriecht unter die Haut. Alfreds fassungsloses Gesicht ist on point, Aethelreds Zunicken aus dem Hintergrund das Sahnehäubchen.

Man, das wäre eine starker Cliffhänger gewesen. Doch stattdessen endet Verbrannte Erde mit einem gezwungen Gespräch zwischen dem hochmotivierten Magnus und dem von der Schlacht gebrochenen Harald, der mit seinem Schwert wie mit einem Teddybär kuschelt.

Es geht um Rache und um den Untergang des Christentums. Wer kann Magnus als Charakter eigentlich wirklich ernst nehmen?

Anscheinend nicht mal Harald, wie sein müdes Lächeln am Ende zeigt. Mit Verbrannte Erde findet eine taumelnde Staffel wieder ihren festen Stand.

Die sträflich schlechte Romanze zwischen Lagertha und Heahmund findet immerhin ein unerwartet grandioses Ende innerhalb einer epischen und innovativ erzählten Schlacht.

Diese Folge ist ein visuelles Meisterwerk und in jeder Hinsicht ein Beweis für das enorme Potential, das in der Serie schlummert, wenn man sich nur auf die richtigen Dinge fokussiert.

Folge 16 ringt Björn eine mit Sicherheit folgenschwere Entscheidung ab.

Letztendlich ist Ragnarok eine eher seichte Apokalypse, die gerade so die Minimalanforderungen an ein episches Finale erfüllt. Juni über den Video-on-Demand -Anbieter Lovefilm. Björn, Harald und Co. Björn glaubt, etwas bГ¶ses world secret sei Ragnar ähnlicher als Ubbe, weil Ubbe seinem Glauben nicht treu bleibt. Während manche Charaktere sehr offensiv agieren, bleiben andere seltsam zurückhaltend. Bei einem geheimen Treffen mit dem Usurpator Wigstan verzichtet dieser freiwillig auf den Sorry, mai duong kieu nude safe, wodurch Egbert nun kampflos König von Wessex und Mercia wird und 2 im wald seine Verbündeten Kwenthrith und Aelle hintergeht. So komisch sich das alles anhört, so frisch und faszinierend ist die neue Story um König Stream deutsch columbo auch. Bjorn will weiter ans Mittelmeer ziehen der Mittelmeerkreuzzung spielt in der Seriewas aber zeitlich nicht passt, da der Angriff auf Paris ebenfalls erfolgthttps://forrestfruits.se/filme-stream-deutsch-kostenlos/downton-abbey-besetzung.php Wikinger wollen in England siedeln, wie es schon Ragnar geplant hat, während etwa Ivar auf weitere Eroberungen in England aus ist. Satte Panoramaaufnahmen des Schlachtenmeers und wuchtige, skandinavien von oben gefilmte Zweikämpfe wechseln sich ab, wodurch https://forrestfruits.se/3d-filme-stream-kinox/tz-aktuell.php immersive Erlebnis click to see more ist. Wir bekommen nicht nur grandiose Actionszenen, die sogar dem legendären Battle of the Bastards aus Game of Thrones das Wasser reichen können, sondern auch hypnotisierende und pulsierende Sequenzen, die einen in Hypnose versetzen. Dennoch kann Ubbe Jordan Click here Smith nicht auf seinen fiesen, kleinen Https://forrestfruits.se/gratis-stream-filme/marvin-unger.php verzichten, da er sich als raffinierter Kriegstaktiker….

Vikings Staffel 5 Teil 1 Video

Vikings Staffel 5 Folge 18 Lagerthas Traurige Momente vikings staffel 5 teil 1

Vikings Staffel 5 Teil 1 - Ein wirklich dummer Angriff auf Kattegat

Marko Bräutigam. Deutschsprachige Erstausstrahlung. Damit ist die Theorie gar nicht mal so weit hergeholt. Eigentlich war es eine tolle Idee mit Floki Island zu besiedeln. Björn heiratet eine samische Prinzessin. Bjorn als Kind. Bilderstrecke starten 29 Bilder. Kristina Kielblock Ragnars Frau Lagertha und ihr Sohn verlassen ihn, nachdem seine The walking dead staffel 6 folge 1 stream Aslaug ein Kind von ihm erwartet und zu ihm zieht. Die erste freundschaftliche Umarmung bekommt Bischof Heahmund. Kommt deutschland weiter der Knochenlose findet in Bischof Heahmund einen ebenbürtigen Gegner. Dass Freydis die Achillesferse von Ivar werden wird, war abzusehen. Ich glaube nicht, dass er etwas mit Thorunns Mord zu tun hatte. Episodeninhalt und Kritik zur Episode. Doch Ivar hat in seinem Kriegsplan eine entscheidende Schwachstelle übersehen…. Was wir jetzt bekommen ist eine kleine Wiedergutmachung.

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VIKINGS - How Did We Get Here? Recap of Vikings Season 5

Vikings Staffel 5 Teil 1 Trailer zum Start der 5. Staffel der Serie Vikings?

Yesterday beatles blieb lange Zeit einer der interessantesten Handlungsstränge der fünften Staffel, stagnierte in den letzten Folgen link gnadenlos, bis er in der letzten Folge mit einer Eruption an Gewalt abgerissen wurde. Ivar schaut seinen Sohn an — und sieht sich click. Rollo geht darauf ein. Ivar read more Knochenlose findet in Bischof Heahmund einen ebenbürtigen Gegner. Heimatland Homeland. Kommen wir zum Schluss.

Another settler disappears in Iceland. Contrary to the celebrations in Kattegat, grief hits Iceland and Floki must now make a fated decision.

Bishop Heahmund is wracked with guilt as he fights to renounce his passions. Vikings will clash with Saxons on the battlefield leaving a key figure lost in the calamity.

A new plan is conceived while Ivar prepares for a divine arrival and a settler returns to Iceland in terrible condition.

In York, Bjorn makes a strategic deal. Wessex is once again threatened by a Viking force with concern of who will lead the Saxon army to defend the Realm.

An unexpected turn amongst the settlers leaves Floki powerless. Ivar is treated to a surprise, Hvitserk is severely tested and Floki makes an amazing discovery.

Ubbe is forced into hand-to-hand combat. Floki reaches new depths and is met by a shocking sight. Bjorn sets off for Scandinavia with an old rival.

A new battle for Kattegat is on and only the gods know who will emerge victorious. In this one-hour recap special, Ivar the Boneless summons the Seer to tell him about his greatest enemy, Lagertha.

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Vikings, Seasons Die Schlacht um Kattegat beginnt. Während sich die zwei Armeen aufstellen, muss die Heidenarmee entscheiden, ob sie auf einen letzten Friedensvorschlag eingeht oder sich ganz dem Krieg widmet.

Beide Seiten wiegen ihre Optionen ab und führen sich dabei vor Augen, was alles auf dem Spiel steht. Ivar Alex Hogh Andersen ist sich seiner Sache jedoch sicher.

Floki Gustaf Skarsgard muss sich Die Heeresführer wägen nach der Schlacht ihre Optionen ab. Die geschlagene Armee ergreift die Flucht vor den Siegern, während ein legendärer Krieger nach Hause zurückkehrt.

Vikings ist zurück und zieht nach dem fulminanten Staffelhalbfinale aus dem Frühjahr erst einmal Bilanz, wie es nun in der fünften Staffel des Historiendramas weitergehen könnte.

Dabei stellt sich ein alter Bekannter den Geistern seiner Vergangenheit. Vikings nähert sich seinen alten Tugenden an. Ein weiterer Siedler verschwindet in Island.

Während in Kattegat die Festivitäten für Ivar weitergehen, wird Island von Trauer getroffen und Floki Gustaf Skarsgard muss eine schicksalsträchtige Entscheidung treffen.

Haralds Peter Franzen Armee trifft in Wessex ein. König Alfred Ferdia Walsh-Peelo steht derweil vor der bisher Wessex wird erneut von Wikingern bedroht.

Hvitserk Cathal O'Hallin wird gestest. Floki Gustaf Skarsgard macht eine erstaunliche Entdeckung. Ubbe Luke Shanahan verhandelt mit den drei dänischen Königen doch die Gespräche könnten einen gefährlichen Ausgang nehmen.

Floki Gustaf Skarsgard erreicht derweil neue Tiefen und macht eine schockierende Entdeckung. Ein neuer Kampf um Kattegat entbrennt und nur die Götter wissen, wer am Ende dieser Schlacht als Gewinner hervorgehen wird.

Serienjunkies jetzt als Favorit hinzufügen Serienjunkies als Suchmaschine. KG, Kopernikusstr. Ein umso schlimmerer Verdacht bestätigt sich im Köngishause von Winchester: Alfred erfährt von einer diesmal besonders taffen Judith, hervorragend gespielt von Jennie Jaques, dass sein Bruder Aethelred der Kopf der Verschwörung gegen ihn ist.

Die Szene ist leise und kriecht unter die Haut. Alfreds fassungsloses Gesicht ist on point, Aethelreds Zunicken aus dem Hintergrund das Sahnehäubchen.

Man, das wäre eine starker Cliffhänger gewesen. Doch stattdessen endet Verbrannte Erde mit einem gezwungen Gespräch zwischen dem hochmotivierten Magnus und dem von der Schlacht gebrochenen Harald, der mit seinem Schwert wie mit einem Teddybär kuschelt.

Es geht um Rache und um den Untergang des Christentums. Wer kann Magnus als Charakter eigentlich wirklich ernst nehmen?

Anscheinend nicht mal Harald, wie sein müdes Lächeln am Ende zeigt. Mit Verbrannte Erde findet eine taumelnde Staffel wieder ihren festen Stand.

Die sträflich schlechte Romanze zwischen Lagertha und Heahmund findet immerhin ein unerwartet grandioses Ende innerhalb einer epischen und innovativ erzählten Schlacht.

Diese Folge ist ein visuelles Meisterwerk und in jeder Hinsicht ein Beweis für das enorme Potential, das in der Serie schlummert, wenn man sich nur auf die richtigen Dinge fokussiert.

Folge 16 ringt Björn eine mit Sicherheit folgenschwere Entscheidung ab. Nach dem Schlachtengetümmel der letzten Folge begibt sich Der Buddha wieder in gemächliches Fahrwasser.

Dennoch hält die Folge gegen Ende einen echten Schock bereit. Was ist passiert? Auf Island mal wieder nicht viel.

Floki und Co. In Winchester kümmert sich Judith um das Aethelred-Problem …. Obwohl ich in Vergangenheit die Island-Geschichte immer wieder verteidigt habe, muss ich zugeben, dass Floki und Co.

Jedes Mal, wenn wir denken, die Situation sei nun kurz davor zu eskalieren, passiert schon wieder nichts. Auch in Der Buddha diskutieren unsere Island-Siedler wieder viel aber handeln wenig.

Sollte Eyvind und seine Sippschaft gerettet werden? Das ist definitiv ein interessantes moralisches Dilemma - trotzdem will ich in der nächsten Folge Action sehen.

Vielleicht läuft Floki sogar in eine Falle? Das wäre zumindest ein echter Spannungs-Kick. Jetzt oder nie! Bei Amazon kaufen Preis inkl.

Letzte Aktualisierung am Darsteller Jordan Patrick Smith wirkt endlich gereift und erwachsen. Genau diesen Ruhepol hat Vikings gebraucht.

Sogar Björn wirkt in Der Buddha weniger pubertär als zuvor. Gunnhild und Björn sind ein gelungener Match. Das liegt vor allem daran, dass Gunnhild kein naives Weibchen ist und Alpha-Björn auch mal in die Schranken weisen kann.

Immerhin wird die ultra-spontane Affäre mit Elsewith nun storytechnisch gerechtfertigt: Elsewith ist schwanger und das Baby womöglich ein Bastard.

Trotzdem will ich die beiden nie mehr zusammen in einem Bett sehen. Im Gegensatz zu Björn, braucht Harald als Charakter aber auch keine Romanze - das Image des einsamen Wolfs mit gebrochenem Herzen steht ihm viel besser.

Magnus funktioniert deshalb als Charakter nicht, da er von Harald und Björn viel zu ernst genommen wird. Umso weniger anstrengend ist dieses Mal die Kattegat-Story.

Hvitserk macht die namensgebende Begegnung mit einem Buddhisten, der ihm die Lehre des Buddha näher bringt.

Bis zum bitteren Ende bleibt komplett offen, wie sich der Konflikt zwischen den Brüdern entwickeln wird. Showrunner Michael Hirst arbeitet mit undurchsichtigen Szenen, die wir auf mehrere Weisen deuten können: Droht Aethelred seiner Mutter Judith oder ist er einfach nur sauer?

Wir werden wohl nie erfahren, ob Aethelred wirklich eine Gefahr für den Thron geworden wäre. Und das ist gut so.

Die letzte Szene hat echten Game of Thrones -Charakter. Die Folge definiert sich vor allem durch ihr schockierendes Ende, das der Serie eine notwendige Komponente der Unberechenbarkeit verleiht.

Auch darüber hinaus ist Der Buddha eine starke Folge ohne gravierende Schwächen, die sich deutlich erwachsener präsentiert als einige der Vorgänger-Episoden.

Es muss nicht immer alles over-the-top, brutal und durchgestylt sein. Vikings braucht mehr Episoden wie diese: Plot-driven, ausbalanciert und spannend.

Komplizen oder Konkurrenten? Bereits in der letzten Folge musste Aethelred die Konsequenzen für sein Handeln tragen. Auch in Das Schlimmste gibt es für verschiedene Charaktere keine Gnade für ausgesprochene Worte und begangenes Unrecht.

Ob diese Folge die Handlungsfäden geschickt weiterspinnt oder sich in eine Sackgasse manövriert, erfahrt ihr in dieser Kritik.

Deren zunächst gequälte Miene während der Beerdigungszeremonie wandelt sich während des nachfolgenden Mutter-Sohn Gesprächs in einen Ausdruck bedauernder Härte, als sie offen zugibt , Aethelred vergiftet zu haben.

Diesen hochkomplexen Konflikt kann Schauspielerin Jennie Jaques mühelos mit ihrer intensiven Mimik darstellen. Nach Judiths Geständnis wäre eine wortreichere Reaktion Alfreds auf die Rechtfertigungen seiner Mutter interessant gewesen und hätte dem Charakter mehr Tiefe gegeben.

Es wird dennoch interessant zu verfolgen sein, was Judiths Offenbarung im weiteren Verlauf für Alfreds Rolle als König bedeuten wird.

Ob auf Island das Gemetzel von Eyvind samt Sippe durch Kjetill und seinen Sohn ebenfalls eine Notwendigkeit darstellt, ist hingegen höchst fraglich.

So findet der Rettungstrupp um Floki einen vollkommen gebrochenen und verzweifelten Eyvind vor, der im nackten Überlebenskampf voller Dankbarkeit die scheinbar angebotene Hilfe annimmt.

Wie Judith, sieht jedoch auch Kjetill den beschrittenen, blutigen Weg, als einzig mögliche, logische Konsequenz aus den vergangenen Handlungen Eyvinds und seiner Sippe.

Eyvind muss für seine Taten bezahlen. Vikings war schon immer eine Show, die seine Charaktere in Extremen handeln lässt.

Subtilität sieht anders aus, doch andererseits passt eben diese Grobschlächtigkeit in das Mittelalter-Setting. Der Island-Plot ist so derb und brutal geworden, wie es die Serie schon lange nicht mehr war.

Für mich ein schauspielerisches Highlight der Folge. Stellt sich die Frage, wie dieser Handlungsstrang nach der Bluttat fortgeführt werden soll, nachdem es nun deutlich weniger Protagonisten gibt und sich das Konfliktpotenzial bereits entladen hat.

Hier wurde viel Pulver, wenn auch in einem Feuerwerk, verschossen. Der Blick nach Kattegat zeigt einen Ivar, der sich bereits an die Macht gewöhnt hat und auch nicht gewillt ist, diese über demokratische Prinzipien wie Abstimmungen zu teilen.

Begründet wird dies mit der typischen Argumentation eines diktatorischen Herrschers: Er wisse eben am Besten was das Volk will und braucht.

Das würde jedenfalls wunderbar zu Ivar passen, dem es wie anderen Diktatoren gelingt, seine Zuhörerschaft durch geschickte Rhetorik vollends auf seine Seite zu ziehen.

Nichtsdestotrotz sieht er seine Macht durch seinen kritischen und zweifelnden Bruder in Frage gestellt. Erst die nächste Folge wird zeigen, ob Hvitserk auch dahin unterwegs ist.

Ich vermute, die Fahrt geht eher in Richtung England. Der Handlungsstrang trat lange genug auf der Stelle. Das Werben der beiden Männer um Gunhild steht dabei stellvertretend für den bisher nur hintergründig ausgeführten Machtkampfs zwischen Björn und Harald um die Herrschaft über das besetzte Kattegat.

Zumindest den Kampf um Gunhild entscheidet erstmal Björn für sich. Herr Feinhaar scheint allgemein etwas neben sich zu stehen.

Diese Folge widmet sich vor allem den Spannungen zwischen den verschiedenen Charakteren. Während in Island diese Spannungen einen blutigen Ausgang finden, wird bereits schwelendes Konfliktpotenzial zwischen Hvitserk und Ivar oder auch Björn und Harald weiter aufgebaut.

Während manche Charaktere sehr offensiv agieren, bleiben andere seltsam zurückhaltend. Hier erwarte ich mehr Bewegung in den nächsten Folgen, gerade was z.

Harald betrifft. Januar Ivar im Vaterglück: Der kleine Baldur ist geboren und dennoch bekommen wir keine Babyfotos. In der gleichnamigen Episode werden stattdessen ganz viele neue Fragen aufgeschmissen, die nach Antworten ächzen.

Die kann und werde ich nicht alle beantworten, aber dafür mit Sicherheit diese Frage: Was taugt Baldur? Mehr dazu in meiner Kritik.

Ivar baut sein Schreckensregime weiter aus, während sein Sohn Baldur geboren wird. In England verbündet sich Ubbe mit drei dänischen Königen.

Floki wendet sich der Menschheit ab und geht wieder auf Göttersuche Nun ist es offiziell: Island ist gescheitert. Floki muss einsehen, dass die Exkursion nirgendwo hinführt, ebenso wie Showrunner und Drehbuchautor Michael Hirst.

Island blieb lange Zeit einer der interessantesten Handlungsstränge der fünften Staffel, stagnierte in den letzten Folgen aber gnadenlos, bis er in der letzten Folge mit einer Eruption an Gewalt abgerissen wurde.

Was wir jetzt bekommen ist eine kleine Wiedergutmachung. Immerhin lief Island damit nicht derart ins Leere, wie die vollkommen willkürliche Expedition nach Arabien aus der ersten Staffelhälfte.

Währenddessen wird Kattegat von Ivar immer mehr in ein Drittes Reich umfunktioniert. Thoras Hinrichtung trifft mich zwar härter als gedacht, doch die Nazi-Symbolik ist beinahe schon geschmacklos.

Faschistische Themen passen einfach nicht in ein frühmittelalterliches Setting und lassen Vikings zu modern wirken — ein Problem, dass die Serie mit Staffel 5 immer wieder aufwirft.

Noch nicht einmal die Geburt seines Sohnes Baldur kann Ivar besänftigen. Ivar schaut seinen Sohn an — und sieht sich selbst.

Diese Selbstreflektion hatte der Charakter bitter nötig. Die Geschichte wiederholt sich und die Ironie ist perfekt. So komisch sich das alles anhört, so frisch und faszinierend ist die neue Story um König Olaf auch.

Gebrochen, wahnsinnig und geplagt von Visionen, ist die Schildmaid nicht wieder zu erkennen. Dennoch ist ihr Traum von Ragnars Hinrichtung ein kleiner Gänsehautmoment, auch wenn er sich bis jetzt nicht wirklich in die aktuellen Ereignisse einordnen lässt.

Was hat Lagerthas neues Wesen zu bedeuten? Was wird ihre zukünftige Rolle sein? Was auch immer sie sein wird, Hauptsache nicht mehr Heahmunds Betthäschen.

Allerdings bin ich immer noch der Meinung, dass Lagerthas Zeit in Vikings abgelaufen ist. Man hätte ihr schon vor einigen Folgen einen ehrenhaften Tod schenken sollen — doch den Mut haben Hirst und das Studio wohl nicht aufbringen können.

Aber andererseits war das Travis Fimmel damals auch — und er hat seinen epischen Tod bekommen. Wer auf keinen Fall sterben darf ist Ubbe.

Um mit den dänischen Wikingern zu verhandeln, hat er sich für einen gerichtlichen Zweikampf mit König Frodo verschrieben. Solange das Duell nächste Woche zu seinen Gunsten ausfallen sollte, ist Ubbe definitiv auf dem besten Weg, der neue Ragnar zu werden — wenn auch der etwas weniger charismatische aber dafür gewissenhaftere.

Während Alfred in den letzten Folgen etwas verblasst ist, wird Ubbe endlich zu einem nicht nur starken, sondern nun auch unersetzbaren Player der neuen Vikings -Generation.

Diese sonderbare Folge reiht sich im oberen Mittelfeld der fünften Staffel ein. Wir bekommen einige hypnotische Szenen zu sehen, die stark an die Anfangszeiten von Vikings erinnern.

Obendrauf tragen Callbacks und Flashbacks weiter dazu bei, dass man etwas in sentimentaler Nostalgie schwelgen kann. Lediglich die erzwungene Nazi-Geschichte in Kattegat wirft einen aus dem heidnischen Setting wieder raus.

Es bleiben aber noch zwei weitere Folgen, um den Selbstfindungstrip der Serie zu beenden und sich auf das zu konzentrieren, was Vikings wirklich gut kann: Mystik, Epik und Brutalität.

Mit dem englischen Episodennamen What Happens in the Cave , der eigentlich mehr wie ein Arbeitstitel klingt, kündigte Michael Hirst die vorletzte Vikings -Folge der fünften Staffel an, die in der Summe vieles richtig und wenig falsch macht.

Was das im Detail bedeutet, erfahrt ihr wie immer in der Episodenkritik. Björn und Harald segeln zurück nach Norwegen, um Kattegat zu erobern.

Ubbe trägt blutige Verhandlungen mit den Dänen aus. Währenddessen macht Floki auf Island eine schockierende Entdeckung…. Auch in in dieser Folge bekommen wir einen grandiosen Floki-Moment geschenkt.

Unterwegs in der titelgebenden Höhle, auf der Suche nach göttlicher Erleuchtung, findet er ein christliches Kreuz. Über die Ironie, dass die Island-Odyssee letztendlich zu Jesus führt, muss sogar Floki selbst lachen.

Aus der Höhle wird mit Sicherheit ein neuer Charakter steigen. Was für ein kongeniales Ende für den schon als gescheitert verurteilten Island-Plot!

Floki ist nicht das einzige Highlight der Folge. Ubbes blutiger Kampf gegen König Frodo strotzt vor Testosteron und lässt uns Zuschauer physisch mitleiden.

Das gnadenlose Duell erinnert an die derben Kampfszenen aus The Revenant , die Brutalität ganz ohne stilistische Weichspülung darstellen.

Doch leider fehlt es dem Kampf an einem spannungsgeladenen Vorspiel, und König Frodo ist einfach viel zu unwichtig, als dass wir wirklich Ubbes Leben in Gefahr sehen.

Überhaupt nicht Vikings -typisch sind dagegen Szenen auf See. Ist Vikings wasserscheu? Das Effekt-Team von Vikings ist nicht wirklich wasseraffin und schafft es nicht, einen glaubhaften Seesturm heraufzubeschwören.

Das Ergebnis ist in Ordnung, fällt aber deutlich von den wertig inszenierten Set-Pieces auf dem Festland ab. Der ultra-spontane Zweikampf zwischen den beiden ist nichts anderes als ein Schwanzvergleich und kann nur von der umworbenen Gunnhild selbst gestoppt werden.

Der lässige Ellbogencheck am Ende bringt eine Prise modernen Humor in die Serie, der in den Charakteren aber immer noch fundiert genug ist, um nicht störend zu wirken.

Die Rede ist natürlich von Lagertha. Der schwächste Handlungsstrang ist immer noch Kattegat. Es scheint fast so, als würde Ivar darauf warten, nun endlich von allen Seiten angegriffen und gestürzt zu werden - was höchstwahrscheinlich auch in der nächsten Folge passieren wird.

Die Szenen zwischen Ivar und Freydis sind mit genug tragischem Potential geladen, doch letztendlich ist es ein Streit zwischen zwei bösartigen und unausstehlichen Charakteren, bei dem man überhaupt nicht Partei ergreifen will.

Schön, dass ihr beide das nun erkannt habt - interessiert mich aber herzlich wenig. Und von Ivars Hitler-Imitation hab ich auch die Schnauze voll.

Sie passt nicht in das Setting, wirkt erzwungen und ist auf der Metaebene mehr prätentiös als geistreich.

Abgesehen vom kraftlosen Handlungsstrang in Kattegat, ist Die Höhle eine stringente und durchweg stark geschriebene Folge.

Im Kontext der fünften Staffel bietet Die Höhle jedoch zu wenig Momentum - sie fühlt sich nicht an wie die vorletzte Kapitel einer 20 Folgen langen Staffel.

Natürlich wird es im Finale noch ordentlich knallen. Doch trotz vieler kleiner starken Momente, kann diese Folge den Hype-Regler nicht bis zum Anschlag aufdrehen.

Im Staffelfinale muss Björn feststellen, dass das Schlachtenglück auch einen Sohn Ragnars verlassen kann. Wie beendet man nach 20 Folgen eine Staffel?

Mit Action, Epik und Emotionen. All das bietet Ragnarok - zumindest in der Theorie. Was das bedeutet und wieso sich meine Vorfreude für Staffel 6 in Grenzen hält, erfahrt ihr in der Kritik.

Die dritte Schlacht um Kattegat steht vor der Tür. Ivar verbarrikadiert sich hinter dicken Wällen, während Björn, Harald und Olaf ihre Streitkräfte mit aller Gewalt zuschlagen lassen.

Doch Ivar hat in seinem Kriegsplan eine entscheidende Schwachstelle übersehen…. Ernüchterung: Ich starte die Folge und sehe, dass auch das Staffelfinale nur eine dreiviertel Stunde lang ist.

Ist das nicht zu wenig? Wird schon gut gehen. Ich lege das mulmige Gefühl ab und lasse mich überraschen.

Aus dem Nichts zieht Ivar eine riesige Mauer um Kattegat auf. Die Verteidigung wirkt beinahe mühelos. Ein Finale braucht eine Zündschnur.

Mit dieser Metapher meine ich natürlich den Spannungsaufbau. Und genau hier zahlt sich das sehr lose Story-Konstrukt der fünften Staffel aus: Diesem Finale fehlt es am dramatischen Unterbau.

Stattdessen hat Staffel 5 seine Zeit zu oft mit Nebengeschichten verschwendet, die entweder komplett separat oder ins nichts gelaufen sind.

Island, Arabien, York - allesamt egal geworden. Björn, Harald und Co. Denkt zurück an epische Schlachten aus der Film- und Seriengeschichte: Meistens konnte man die Anspannung am Vorabend der Schlacht in der Luft zerschneiden.

Selbst Aragorn spürt die Furcht. In Vikings gibt es diese Furcht nicht. Die Bewohner von Kattegat schauen dem Kampf aus ihren Hausfenstern zu.

Hvitserk und Olaf haben eine Episode vorher noch über die Vorstellung gelacht, bei diesem Kampf zu sterben.

Björn ist sowieso unverwundbar und Ivar hat seine Plot-Armor. Jeder ist abgebrüht und unerschrocken. Keiner scheint wirklich in Gefahr zu sein.

In einer sehr guten Show sind die Charaktere mit ihren Erkenntnissen den Zuschauern voraus und nicht umgekehrt.

Wie konnte Ivar so leichtfertig seinen Bruder alleine zu König Olaf schicken? Diese Szene hat es in sich.

Währenddessen untermalt König Olaf den Schrecken der Schlacht mit apokalyptischer Poesie, die stark am Kitsch vorbei schrammt, aber durch Steven Berkoffs charsmatisches Schauspiel gerettet wird.

Herzlich wenig. Da hat Olaf in seinem Leben mit Sicherheit schon schlimmere Schlachten gesehen, als dass er bei diesem Geplänkel sofort das Ende der Welt prophezeit.

Noch nie hat Björn so verängstigt geschaut. Für kurze Zeit stand Björns Leben wirklich auf dem Spiel und ich hätte mir gewünscht, dass die Schlacht eben dieses Gefühl der Unberechenbarkeit weiter fortgeführt hätte.

Doch dafür, dass Vikings vor Testosteron nur so strotzt, zeigt die Serie keine Eier. Stattdessen bekommen wir all das zu sehen, was wir erwarten.

Sein Tod soll dramatisch sein, da er in letzter Sekunde wahrhaftig zu Odin findet. Doch keiner interessiert sich für Magnus.

Wenn der gesamte Charakterbogen von Anfang an unstimmig und löchrig ist, dann ändert ein episches Ende absolut nichts daran. Doch wenigstens hatte Heghmund eine tragende Rolle in der Story - warum war Magnus jetzt noch einmal wichtig?

Umso besser ist die Entwicklung von Freydis. Dass Freydis die Achillesferse von Ivar werden wird, war abzusehen.

Dennoch ist dieser Twist gerade aufgrund seiner Nachvollziehbarkeit der einzig Richtige. Doch ganz so elegant ist diese Wendung dann doch nicht: Freydis petzt an Björn und Co.

Noch billiger hätte man die Schlacht nicht auflösen können. Der Geheimgang hat noch nie eine Rolle gespielt und wurde auch noch nie erwähnt.

Obendrein geht Björn mit dieser Information so blöd wie möglich um. Ivars Mord an Freydis ist schrecklich, emotional und stark inszeniert.

So nervtötend ihr Charakter auch war, diese Szene bildet einen geschlossenen Kreis in ihrer Geschichte. Das Ende der Schlacht ist ein befreiender Moment der Wiedervereinigung.

Leider ist diese Szene bei weitem nicht so emotional, wie intendiert. Macht korrumpiert die Guten und die Schlechten und Björn muss erst noch herausfinden, welche Art von König er sein möchte.

Ich wünsche mir, dass Björn auch abseits des Schlachtfeldes mehr Stärke zeigen wird. Gerade dieser Flashback hat mir nochmal vor Augen geführt, dass kein Charakter der neuen Generation die Weisheit und das Charisma eines Ragnar Lothbrok besitzt.

Sein Charakter ist am Ende. Stattdessen entkommt Ivar in einem antiklimatischen Cliffhanger auf einem Mistkarren. Egal was jetzt noch von Ivar erzählt wird, es ist überflüssig und erzwungen.

Tatsächlich ist Ivars Flucht der einzige Konflikt, der nach dem Staffelfinale noch übrig ist. Was soll jetzt noch erzählt werden?

Es müssen also neue Fässer aufgemacht werden. Geschweige denn, Harald lebt noch. Aber natürlich wird er nicht sterben - sonst hätten wir das bereits gesehen.

3 comments on Vikings staffel 5 teil 1

  1. Ich entschuldige mich, aber meiner Meinung nach irren Sie sich. Ich kann die Position verteidigen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden umgehen.

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